Das heutige Center am Potsdamer Platz wurde im Jahr 2000 als Sony Center eröffnet. Helmut Jahn entwarf ein Ensemble aus acht Gebäuden um ein öffentliches Forum. Die spektakuläre Dachkonstruktion aus Glas und Membran scheint über dem Platz zu schweben und wird oft mit einem Zelt oder dem japanischen Berg Fuji verglichen. Ein erhaltener Teil des ehemaligen Hotels Esplanade wurde in die moderne Anlage einbezogen und macht die historische Schichtung sichtbar.
Seit 2023 lautet der offizielle Name Center am Potsdamer Platz; „Sony Center“ ist daher nur noch die bekannte frühere Bezeichnung. Das Ensemble wurde in den vergangenen Jahren modernisiert und umfasst Büros, Gastronomie, Veranstaltungs- und öffentlich zugängliche Bereiche. Einzelne Mieter und Nutzungen können wechseln. Das überdachte Forum bleibt als Stadtraum und Fotomotiv relevant, auch wenn nicht jedes Gebäude besichtigt werden kann. Potsdamer Platz, Tiergarten und Kulturforum liegen unmittelbar daneben und lassen sich gut zu Fuß verbinden.
Für die architektonische Einordnung sind nicht nur die Hauptfassade, sondern auch Material, Proportionen, Umbauten und die angrenzenden Freiräume wichtig. Beim Besuch von „Center am Potsdamer Platz“ helfen ein langsamer Rundgang und der Vergleich mit verlässlichen historischen Abbildungen helfen, erhaltene Substanz, Rekonstruktion und spätere Ergänzungen zu unterscheiden. Die heutige Nutzung bestimmt, welche Bereiche öffentlich sind. Private, betriebliche oder gesicherte Räume dürfen nicht als frei zugängliche Sehenswürdigkeit verstanden werden. Beschilderung, Absperrungen und Hinweise des Personals haben immer Vorrang. So wird der Ort nicht nur als Name auf einer Karte, sondern als Teil der Berliner Stadtgeschichte und Gegenwart nachvollziehbar.
Praktische Angaben ändern sich schneller als die historische Bedeutung des Ortes. Deshalb nennt dieser Text keine dauerhaft garantierten Preise oder minutengenauen Öffnungszeiten. Maßgeblich bleiben Aushänge, Betreiberinformationen und Anweisungen des Personals. Wer am Morgen oder außerhalb großer Veranstaltungen kommt, findet häufig bessere Bedingungen zum Betrachten und Fotografieren. Wettergerechte Kleidung, ein geladenes Telefon und eine gespeicherte Rückverbindung erleichtern den Ablauf. Gleichzeitig sollten private Flächen, Anwohner und andere Gäste selbstverständlich respektiert werden. Für aktuelle Einschränkungen durch Bauarbeiten, Sonderveranstaltungen oder Sicherheitslagen bleibt stets der Betreiber beziehungsweise die zuständige Berliner Einrichtung die verlässlichste Quelle. Angaben von Drittanbietern sollten mit diesem Stand abgeglichen werden.