Das imai – inter media art institute widmet sich Erhaltung, Erforschung und Vermittlung von Medienkunst, besonders Videoarbeiten. Das Institut entstand aus der Sicherung eines bedeutenden Vertriebsarchivs und arbeitet mit Museen, Künstlern und Wissenschaft zusammen. Es ist eher Archiv- und Forschungsstelle als täglich geöffnetes Massenmuseum. Ausstellungen, Screenings oder Kooperationen bieten punktuelle öffentliche Zugänge; ein spontaner Innenbesuch sollte nicht vorausgesetzt werden.
Die Einrichtung folgt ihrem wissenschaftlichen, politischen oder öffentlichen Auftrag und ist kein gewöhnliches Besichtigungsmuseum. Lehr-, Arbeits- und Sicherheitsbereiche bleiben geschützt, während nur ausgewiesene Veranstaltungen, Führungen oder Publikumszonen zugänglich sind. Ein historischer Hinweis im Reiseführer ersetzt keine Anmeldung. Auch ohne Innenbesuch lassen sich Lage, Architektur und gesellschaftliche Funktion von außen einordnen. Wer gezielt hineinmöchte, sollte einen bestätigten Termin und die aktuelle Hausordnung beachten.
Für das Verständnis von „imai – inter media art institute“ ist der Kontext von Düsseldorf ebenso wichtig wie das einzelne Gebäude oder Gelände. Ein Blick auf benachbarte Straßen und frühere Nutzungen macht Veränderungen sichtbar. Die Route sollte so geplant sein, dass Zeit zum Lesen, Beobachten und Ausruhen bleibt. Öffentliche Verkehrsmittel verkürzen längere Abschnitte, während ein bewusster Fußweg im direkten Umfeld oft die aufschlussreicheren Perspektiven bietet.
Für die Planung ist entscheidend, ob ein Innenbesuch, eine Veranstaltung oder nur eine Außenansicht gewünscht wird. Diese Formen haben unterschiedliche Zeiten und Voraussetzungen. Offizielle Hinweise zu Reservierung, Sicherheit und Barrierefreiheit sind kurz vor dem Termin erneut zu lesen. Wettergerechte Kleidung, ein geladenes Telefon und eine gespeicherte Rückverbindung erleichtern den Ablauf. Falls ein Bereich geschlossen bleibt, bietet die Umgebung meist eine sinnvolle Alternative ohne unnötig lange Anfahrt. Saisonale Änderungen sind normal und sollten nicht als Widerspruch zur grundsätzlichen Bedeutung des beschriebenen Ortes verstanden werden. Eine kurze Vorbereitung hilft außerdem, den Namen des Ortes, seine heutige Funktion und mögliche ältere Bezeichnungen nicht miteinander zu verwechseln. Wer Hintergrundinformationen vorab liest, kann vor Ort bewusster zwischen historischer Bedeutung, heutiger Nutzung und touristischer Vermarktung unterscheiden.