Der IGA Park liegt im Rostocker Stadtteil Schmarl direkt an der Warnow. Das weitläufige Gelände entstand aus der Internationalen Gartenbauausstellung 2003 und wurde anschließend als öffentlicher Freizeit- und Veranstaltungspark weitergenutzt. Wege, Wiesen, Themengärten und Uferbereiche verbinden Gartenarchitektur mit dem maritimen Charakter der Stadt.
Viele Strukturen der Gartenschau sind bis heute ablesbar, auch wenn sich Bepflanzung und Nutzung im Laufe der Jahre verändert haben. Zum Areal gehören das Traditionsschiff mit dem Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum, Veranstaltungsflächen und Aussichtspunkte am Wasser. Einzelne Bereiche können je nach Saison oder Veranstaltung unterschiedlich zugänglich sein.
Der Park eignet sich für Spaziergänge, Familienausflüge, Fotopausen und als Ergänzung zu einem Museumsbesuch. Bei Konzerten oder Festivals verändert sich die ruhige Parkatmosphäre deutlich und das Gelände wird zur großen Freiluftbühne. Wegen der Ausdehnung sollte man ausreichend Zeit einplanen; windfeste Kleidung ist an der Warnow auch außerhalb des Winters oft hilfreich.
Grünanlagen verändern sich mit Jahreszeit, Wetter und Pflegezustand. Blüte, Laubfärbung, Sichtachsen und nutzbare Wege können daher bei jedem Besuch anders wirken. Festes Schuhwerk ist nach Regen hilfreich, während sonnige Tage Schutz und ausreichend Wasser erfordern. Markierte Ruhezonen und geschützte Pflanzbereiche sollten respektiert werden. Für Veranstaltungen oder einzelne Attraktionen können andere Zeiten gelten als für den frei zugänglichen Parkraum.
In der näheren Umgebung lässt sich der Besuch sinnvoll mit weiteren Zielen verbinden, ohne den Tag unnötig zu überladen. Eine kurze Prüfung der Entfernungen hilft zu entscheiden, ob der nächste Abschnitt zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln besser erreichbar ist. Dabei lohnt es sich, nicht nur bekannte Hauptattraktionen einzuplanen, sondern auch Straßenräume, Grünflächen und kleinere historische Spuren aufmerksam wahrzunehmen.
Praktische Angaben wie Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Zugangsvoraussetzungen können sich jederzeit ändern und gehören deshalb nicht dauerhaft in eine allgemeine Beschreibung. Maßgeblich sind die aktuellen Informationen des Betreibers oder der zuständigen Einrichtung. Auch Ferien, Feiertage, Bauarbeiten und Veranstaltungen sollten berücksichtigt werden. Mit etwas zeitlichem Spielraum bleibt der Besuch angenehm, selbst wenn ein Eingang verlegt, ein Bereich geschlossen oder der Andrang größer als erwartet ist.